Therapieformen

In meiner Praxis kommen folgende Therapieformen zur Anwendung:

Ist indiziert bei einer aktuellen Krise oder in einer aktuell schwierigen Lebenssituation.
Die wesentlichen Voraussetzungen für diese Therapie sind das Einfühlungsvermögen und die authentische Haltung des Therapeuten, sowie bedingungslose Wertschätzung gegenüber dem Klienten. Nur wenn sich der Klient ganz angenommen, verstanden und nicht bewertet fühlt, kann er sich dem Therapeuten gegenüber öffnen. Dadurch kann Beziehung entstehen, die in Verbindung mit dem Erzählen des Klienten heilend wirkt.
(Dauer abhängig von der Auslösesituation)

Hier geht es um die Aufarbeitung und Überwindung partnerschaftlicher Konflikte und das Verstehen, dass eine problembehaftete Partnerschaft nicht die „Schuld“ nur eines Partners ist. Die Therapie verstärkt das Verständnis füreinander und fördert Toleranz, Flexibilität, Offenheit und Nähe bei den Partnern.
(Dauer abhängig von der Auslösesituation)

Hilfreich zur Überwindung einer akuten Problemsituation.
Diese spezielle Art der Gesprächstherapie geht von dem Standpunkt aus, dass es hilfreicher ist, sich auf Wünsche, Ziele, Ressourcen zu konzentrieren, anstatt intensiv auf die Probleme und deren Entstehung einzugehen. In kleinen Schritten mehr von dem tun, was bereits gut funktioniert. Kompetenzen und Ressourcen werden gestärkt. Der Therapeut interveniert nur in Form von Anregungen und Anstößen für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse.
(ca. 4 bis 8 Sitzungen)

ist eine kurzfristige, unterstützende Einflussnahme von außen, wenn sich eine Situation bedrohlich zuspitzt. Das Ziel der Intervention ist es, eine Entwicklung zur möglichen Katastrophe aufzuhalten, bzw. die akute Lebenskrise zu bewältigen. Auslöser können sein: Gewalterfahrung, Unfall, Verlust eines nahen Angehörigen, schwere Erkrankung, Verlust des Arbeitsplatzes, um nur einige zu nennen.
(intensive, jedoch kurzdauernde Betreuung)

Traumatische Erfahrungen können zu Depression, Ängsten, psychosomatischen Erkrankungen u.v.m. führen. In der sogenannten „freien Assoziation“ spricht der Klient über spontane Einfälle, Träume, Erinnerungen etc. So können Zusammenhänge bewusst und verstehbar werden, langfristig bestehende Blockaden sich lösen und damit zur Aufarbeitung von tiefliegenden Konflikten führen.
„Erinnern – Wiederholen – Durcharbeiten“ (Sigmund Freud)
(mindestens 30 Sitzungen)

Durch das Malen von Farbflächen mit Wachsmalkreiden entsteht eine Verbindung mit dem Unterbewusstsein. Dadurch  ist es möglich, Blockaden und Widerstände zu lösen, wenn Worte nichts bewegen können. Auch zuhause durchführbar.
(Begleitend zu anderen Therapieformen)

Durch das bewusste Anspannen und Entspannen verschiedener Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge stellt sich im ganzen Körper Entspannung ein. Diese Technik ist sehr wirksam und auch leicht zuhause anzuwenden, wenn besondere Anspannung oder akute Stress-Situationen bestehen.
(Therapie begleitend)

Hier geht es um das Aufdecken von Verstrickungen mit lebenden oder verstorbenen Familienmitgliedern (alternativ mit Mitgliedern einer Organisation).  Zahlreiche Menschen werden unbewusst durch verborgene (Familien-)Dynamiken gesteuert, welche Schwierigkeiten in Beruf und Privatleben, Krankheiten und weitere Probleme verursachen können. Mithilfe einer Aufstellung kann der Klient den „richtigen“ Platz innerhalb seiner Familie (Organisation) finden, was in vielen Fällen zur Lösung seines Problems, aber auch allgemein zu Entlastung und neuer Lebenskraft führen kann.
(Einzeln oder in der Gruppe)

Susanne Paul - Praxis für Psychotherapie (HP)