Schwerpunkte

Der Ansatz meiner therapeutischen Arbeit ist zunächst einmal tiefenpsychologisch orientiert. Häufig ist es nicht nur ein aktueller und klar definierbarer Auslöser für das Anliegen, mit dem Sie zu mir kommen. Lebensumstände, Umfeld und Herkunft sowie frühkindliche (oft unbewusste) Erfahrungen sind häufig Teil des aktuellen Problems. Wenn es sich als sinnvoll herausstellt, fließen jedoch auch verhaltenstherapeutische Ansätze in unsere gemeinsame Arbeit ein.

  • Krisen in Partnerschaft oder Familie –> Paartherapie, Paarberatung, Trennungsbegleitung
  • Der Verlust eines nahen Angehörigen –> Trauerbegleitung
  • Trennungsbewältigung
  • Lebenskrise nach Unfall oder schwerer Krankheit
  • Probleme im beruflichen Umfeld oder beim Übertritt in den dritten Lebensabschnitt
  • Erschöpfungszustände, Depression, psychosomatische Erkrankungen

Traumatische Erfahrungen können zu Depression, Ängsten, psychosomatischen Erkrankungen u.v.m. führen. In der sogenannten „freien Assoziation“ spricht der Klient über spontane Einfälle, Träume, Erinnerungen etc. So können Zusammenhänge bewusst und verstehbar werden, langfristig bestehende Blockaden sich lösen und damit zur Aufarbeitung von tiefliegenden Konflikten führen.
„Erinnern – Wiederholen – Durcharbeiten“ (Sigmund Freud)
(mindestens 30 Sitzungen)

Hilfreich zur Überwindung einer akuten Problemsituation.
Diese spezielle Art der Gesprächstherapie geht von dem Standpunkt aus, dass es hilfreicher ist, sich auf Wünsche, Ziele, Ressourcen zu konzentrieren, anstatt intensiv auf die Probleme und deren Entstehung einzugehen. In kleinen Schritten mehr von dem tun, was bereits gut funktioniert. Kompetenzen und Ressourcen werden gestärkt. Der Therapeut interveniert nur in Form von Anregungen und Anstößen für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse.
(ca. 4 bis 8 Sitzungen)

Ist indiziert bei einer aktuellen Krise oder in einer aktuell schwierigen Lebenssituation.
Die wesentlichen Voraussetzungen für diese Therapie sind das Einfühlungsvermögen und die authentische Haltung des Therapeuten, sowie bedingungslose Wertschätzung gegenüber dem Klienten. Nur wenn sich der Klient ganz angenommen, verstanden und nicht bewertet fühlt, kann er sich dem Therapeuten gegenüber öffnen. Dadurch kann Beziehung entstehen, die in Verbindung mit dem Erzählen des Klienten heilend wirkt.
(Dauer abhängig von der Auslösesituation)

Hier geht es um die Aufarbeitung und Überwindung partnerschaftlicher Konflikte und das Verstehen, dass eine problembehaftete Partnerschaft nicht die „Schuld“ nur eines Partners ist. Die Therapie verstärkt das Verständnis füreinander und fördert Toleranz, Flexibilität, Offenheit und Nähe bei den Partnern. Die Kunst der respektvollen Kommunikation.
(Dauer abhängig von der Auslösesituation)

ist eine kurzfristige, unterstützende Einflussnahme von außen, wenn sich eine Situation bedrohlich zuspitzt. Das Ziel der Intervention ist es, eine Entwicklung zur möglichen Katastrophe aufzuhalten, bzw. die akute Lebenskrise zu bewältigen. Auslöser können sein: Gewalterfahrung, Unfall, Verlust eines nahen Angehörigen, schwere Erkrankung, Verlust des Arbeitsplatzes, um nur einige zu nennen.
(intensive, jedoch kurzdauernde Betreuung)

Durch das bewusste Anspannen und Entspannen verschiedener Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge stellt sich im ganzen Körper Entspannung ein. Diese Technik ist sehr wirksam und auch leicht zuhause anzuwenden, wenn besondere Anspannung oder akute Stress-Situationen bestehen.
(Therapie begleitend)

Susanne Paul - Praxis für Psychotherapie (HP)

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